Sonntag, 05. Juli 2020

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25. Juni 2020

Politik | Bundesgesundheitsminister Spahn lud Verbände zur Videokonferenz

Politik | Bundesgesundheitsminister Spahn lud Verbände zur Videokonferenz
Foto: BMG/Xander Heinl (photothek.net)

Der Bundesminister für Gesundheit Jens Spahn lud am 23.06.2020 die maßgeblichen Verbände sowie Vertreter vom GKV-Spitzenverband und KBV zu einer Videokonferenz ein. In der 1,5 Stunden langen Veranstaltung, stand der Bürokratieabbau in der Heilmittelbranche im Vordergrund. Für den VPT beteiligte sich unser Landes- und Bundesvorsitzender Hans Ortmann an dem konstruktiven Gespräch.

Einleitend gab Minister Spahn einen Überblick über den aktuellen Stand bezüglich der Schutzschirm-Auszahlungen. Bisher haben über 39.000 Praxen staatliche Zuwendungen bekommen. Das entspricht Ausgaben in Höhen von 630 Millionen Euro. Zur Erinnerung: Der Schutzschirm kann noch bis zum 30.06.2020 beantragt werden (Fragen und Antworten zum Schutzschirm).

Deutlich machte Jens Spahn allerdings, dass es bezüglich der Forderungen nach Nachbesserung der Härtefallregelung keine Möglichkeit gibt, diese unbürokratisch und unter Berücksichtigung aller aufgetretenen Sonderfälle umzusetzen. Hier wird sich laut Aussage des Bundesministers auch nichts ändern.

Im zweiten Teil der Videokonferenz ließ sich Minister Spahn auf den aktuellen Stand der Verhandlungen zum Bundesrahmenvertrag bringen.

Nach diesen einleitenden Themen wurde das Hauptthema Bürokratieabbau aufgenommen. Wie bereits 2018 beim „Gipfel der Heilmittelbranche“ angekündigt, setzt Jens Spahn nun auf einen effektiven Dialog und die Erarbeitung strukturierter Lösungen.

Zuzahlungen, Prüfpflichten und Verjährungsfristen stehen genau so auf dem Plan, wie das Thema Digitalisierung. Diese bereits bekannten Punkte, wurden durch die maßgeblichen Verbände noch durch die Forderung nach einem Ausbau der Beteiligung an der Erarbeitung weiterer Punkte ergänzt. Schließlich wissen die Verbände genau über die Belange der Therapeutinnen und Therapeuten Bescheid.    

Zudem kam das Thema Teletherapie und deren Fortsetzung auch nach der Corona-Kriese zur Sprache. „Was während der Pandemie einwandfrei funktioniert hat, kann zukünftig auch funktionieren“, so Hans Ortmann. „Die schnelle Umsetzung im Zuge der Krise hat gezeigt, dass es durchaus möglich sei, auf etwas Bürokratie zu verzichten. Wir danken Herrn Minister Spahn, dass er uns mit dieser ersten Videokonferenz die Türen zu einem Dialog öffnet und blicken positiv in die Zukunft.

Das Bundesministerium für Gesundheit wird die Ergebnisse dieser Videokonferenz zusammenfassen und eine mögliche Umsetzung in den entsprechenden Arbeitsgruppen aufnehmen.

Der Verband Physikalische Therapie steht, gemeinsam mit den anderen maßgelblichen Verbänden hierbei gerne mit Rat und Tat zur Seite und dankt Herrn Spahn für die gute Zusammenarbeit.  

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