In diesem Kurs werden die Inhalte eines Übungsprogramms vermittelt, das durch eine Studie in der Universitätsmedizin der Georg-August-Universität in Göttingen (UMG) geprüft wurde. Dieses Programm eignet sich in seiner theoretischen und praktischen Inhalten für die Prävention und die Therapie von Nackenschmerzen. Das Konzept ist außerdem in der Rehabilitation anwendbar.
Das Besondere ist der salutogenetische Ansatz und die Vermittlung von Eigenverantwortung der Patienten oder Teilnehmer, die in dem Programm neben den einfachen und allgemein bekannten Übungen, Selbsthilfestrategien lernen.
Das Konzept basiert auf den Grundlagen der „lokalen Stabilisation der HWS nach Richardson“ / Christine Hamilton und wurde im Rahmen des Göttinger-Rücken- Intensiv-Programms (GRIP) entwickelt.
Kursziele:
- die eigenständige Durchführung von Kursen für Patienten in der Therapie und Rehabilitation sowie für Teilnehmer in der Prävention
- Verwendung der Kursinhalte in der Einzeltherapie
- Strukturierter Stundenaufbau eines 10-Stunden-Programms
- aktive Korrektur von gestörten Bewegungs- und Spannungsmustern
- die Abkehr von „Schmerz-limitierter“, hin zu „Schmerz-orientierter“ Vorgehensweise
- Erarbeiten einer individuellen Zieldefinition in Bezug auf Gesundheit
- Arbeiten in Gruppen mit Austausch von Erfahrungen im Umgang mit Schmerz, bis hin zu psychologischen Aspekten
Die Teilnehmer werden sowohl in die Rolle der Patienten als auch in die Rolle der Therapeuten versetzt. |